Herr Vaubel, zuerst Griechenland, jetzt Irland und bald vielleicht auch Portugal: Geht der Euro unter?
Nein, aber die Bürger merken jetzt, worauf sie sich eingelassen haben.
Und das wäre?
Sie treten für die Verbindlichkeiten der hochverschuldeten Länder ein. Das ist nach Artikel 125 strikt verboten. Die Politiker setzen sich aber einfach über die Verträge hinweg. Die zu hoch verschuldeten Staaten sollten umschulden. Ihre Gläubiger haben keinen Anspruch auf das Geld der Steuerzahler. Falls dann noch einmal einzelne Banken in Schwierigkeiten geraten, kann man sie stützen. Das ist viel billiger, als für alle griechischen und irischen Anleihen aufzukommen.
Die Schweiz ist in Sachen Staa ...