Bern, meinen Berner, könne man nur von Bern aus betrachten. Politiker, lokale Journalisten und ebensolche Schriftsteller haben sich zu einer Klette formiert und trichtern den Bernern ein, dass es nirgendwo lebenswerter sei und toller als in diesem sich selbst beschauenden Städtchen. Zum Beleg zerrte das Regionaljournal von Radio DRS gar eine brave Ostschweizerin vors Mikrofon, die anweisungsgenau aussagte, in Bern ihre herrliche neue Heimat gefunden zu haben. Als eine kanadische Agentur aus diffus gebliebenen Gründen die Stadt in Sachen Lebensqualität auf Rang 2 (hinter Zürich) setzte, feierten Stapi Alexander Tschäppät (SP) und seine Berner Medien dies mit den grössten Buchstaben un ...