Die deutsche Bundesregierung hat sich auf die von der Opposition geforderte Finanztrans- aktionssteuer geeinigt. Nach den Plänen von Finanzminister Wolfgang Schäuble soll sie in der gesamten EU eingeführt werden. Die Steuer zielt darauf ab, den finanzschwachen Staaten neues Geld in die Kassen zu spülen. Alle Transaktionen in Devisen, Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Derivaten wären davon betroffen.
Das deutsche Finanzministerium rechnet mit einem jährlichen Aufkommen von zwei Milliarden Euro, EU-weit soll die Steuer zu Einnahmen von 57 Milliarden Euro jährlich führen. Der Steuersatz von 0,1 Prozent wird für den Käufer und Verkäufer fällig.
Die Idee geht auf den US-Ökonomen J ...