Die Geschichte lehrt, dass die Amerikaner, wenn sie angegriffen werden oder sich auch nur provoziert fühlen, kriegslustig werden. Eine aufgebrachte öffentliche Meinung trieb 1898 Präsident McKinley in den Spanisch-Amerikanischen Krieg. 1964 hatte es Präsident Johnson ebenso leicht, vom Senat die Ermächtigung zum Vietnamkrieg zu erhalten, wie Bush 2001 für den Afghanistankrieg und 2002 für den Irakkrieg.
Die Geschichte lehrt aber auch, dass die Kriegsbegeisterung der Amerikaner schwindet, wenn ein Konflikt sich lange ohne klares Ergebnis dahinzieht. Das Volk, das dem Präsidenten zuvor zugejubelt hat, sieht nur noch die eigenen Todesopfer und wendet sich angewidert von seinem Oberkomm ...