In der letzten Sendung «NZZ Standpunkte» war Chefredaktor Eric Gujer hin und weg ob seines weiblichen Gastes, den er als Jessica Berlin vorstellte. Die Tatsache, dass die Deutsch-Amerikanerin hübsch und jung ist, berechtigte sie offenbar, nichts als inhaltlichen Unsinn und seichten Meinungskitsch zum Ukraine-Krieg zu vertreten. Unvermittelt wechselte Gujer zu «SVP-Doyen» Christoph Blocher. Dieser habe «den Tod blutjunger russischer Soldaten beklagt». In Wahrheit hat Blocher die Doppelmoral des Magazins des Tages-Anzeigers aufgezeigt: Dort erzeugten seitenlange Porträts gefallener Russen bitteres Erbarmen. Wobei gleichzeitig tabuisiert wurde, dass diese von den Ukrainern und dan ...