In der Schule hatten wir eine, die wurde «Helga das Tier» genannt. Niemand wusste, wie sie zu ihrem Spitznamen gekommen war, aber er passte perfekt. Ähnlich verhält es sich beim Tennis-Profi Stan Wawrinka: Der treffendste seiner diversen Übernamen ist «Stanimal». Tierisch gut verbindet sich darin sein Vorname mit einer teils angedichteten, teils augenscheinlichen Animalität. Es ist kaum Zufall, dass Wawrinka schon mit einem Bären verglichen wurde – im Habitus ein bisschen brummig und behäbig, aber Vorsicht vor seinen blitzschnellen Prankenhieben. Will heissen: vor seiner phänomenalen Rückhand, der besten im Metier.
Auf Wawrinkas Bärentatze wusste am vergangenen Sonntag im Fi ...