Bereits zur Mittagszeit standen die Leute geduldig in einer meilenlangen Schlange vor der University of Mary Washington im malerischen Fredericksburg, wo 1862 eine der blutigsten Schlachten des amerikanischen Sezessionskriegs getobt hatte. Sie waren aus den umliegenden Städtchen und Dörfern im Norden von Virginia gekommen, um Obama zu lauschen. Gegen 17 Uhr wurde niemand mehr durch die Schranken gelassen. 12 000 Glückliche hatten es in den Vorhof des Campus geschafft, 16 000 Ausgeschlossene mussten sich die Reden über Lautsprecher anhören. Das vorwiegend junge Publikum liess sich die gute Laune weder durch einen sintflutartigen Wolkenbruch noch durch die zweistündige Verspätung verder ...