Vor drei Jahren wurde im Ständerat soÂzusagen der staatspolitische Notstand ausgerufen. Grund war die steigende Zahl von Volksinitiativen: Das Volk reiche viel zu viele Begehren ein, und höchst mühsame dazu, wurde kritisiert. Die Frustration war gross, hatten die Stimmberechtigten doch zuvor mehrmals Forderungen gutgeheissen, von Âdenen das Parlament nichts wissen wollte, wie etwa die Abzocker- oder die AusschaffungsÂinitiative. Das Fass zum Überlaufen brachte dann die Erbschaftssteuerinitiative, die Erbschaften kurzerhand auch rückwirkend beÂlasten wollte, sowie die detailliert ausformulierte Durchsetzungsinitiative, durch die sich viele Parlamentarier in respektloser Weise überga ...