Der Bocksgesang schwillt hörbar an. Kürzlich beschwerten sich an einer Tagung Vertreter der Elektrobranche über den steigenden Frankenkurs. Auch andere Exporteure sehen ihre Margen schwinden. Diese Woche veröffentlichte die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich ihre im Auftrag der Gewerkschaft Unia verfasste Studie über die Auswirkungen des Frankenhochs.
Man kam zum Schluss, dass eine Abwertung mehr Stellen und grösseres Wachstum produzieren würde. Selbst wenn die Modellrechnungen nicht exakt zutreffen, sind die Zusammenhänge bemerkenswert. Der Gewerkschafts-Ökonom Daniel Lampart wiederholte seine schon früher gemachten Appelle zuhanden der Nationalbankspitze: Schwächun ...