Es ist, als hätten sich ein paar Filmfreaks aus der filmkulturellen Enge der Schweiz hinausgesprengt, um endlich draussen in der Galaxie zauberischer Blendwerke, in der Schwerelosigkeit der Genre-Filme zu landen: Ivan Engler und Ralph Etter drehten – unerhört – einen Science-Fiction-Film. Trotz Stanley Kubrick («2001: A Space Odyssey») und Andrei Tarkowski («Solaris») nicht unbedingt eine Gattung, die zum intellektuellen Besteck europäischer Cineasten gehört. Dabei ist SF verführerisch; nicht nur, weil es um Begegnungen mit etwas ausserordentlich Fremdem geht, sondern vor allem, weil das Genre eine Herausforderung an die Kraft der Illusion ist. Nirgendwo lässt sich so hemmungsl ...