Früher hätte man eine solche Gruppe eine All-Star-Formation genannt. Mit Ausnahme des Leaders, der zwar seit längerem einer der gesuchtesten und vielseitigsten Bassisten ist (von Michael Brecker über Herbie Hancock zu Jim Hall oder Andrew Hill), aber kaum mit eigenen Projekten in den Vordergrund drängte, sind hier vier Protagonisten präsent, die allesamt beweisen, dass zwar die New Yorker Klub-Landschaft ein waste land sein mag und die Tonträgerbranche im freien Fall befindlich, die Musik aber, die manche nur noch in Anführungszeichen als «Jazz» anzusprechen wagen, lebendiger ist als auch schon. Sogar eine Renaissance des Swing dämmert heran nicht des Musikstils der dreissiger Jah ...