Um es vorwegzunehmen: Nein, «Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten», das Kultbuch zum Thema Motorradfahren schlechthin, habe ich nie zu Ende gelesen. Der Roman von Robert M. Pirsig über das Selbstfinden auf einer Töffreise durch die USA ging mir schon in der Journalistenschule am Hinterrad vorbei. Ich will fahren und nicht mich finden. Ich will vorwärtskommen, statt mich um mich selbst zu drehen. Auch «Easy Rider», das Roadmovie aus den Sechzigern, für viele der Inbegriff von Freiheit auf zwei Rädern, hat es mir nie wirklich angetan. Ich meine, hey, wer mag einen Töfffilm, in dem die Hauptdarsteller am Schluss vom Bock geschossen werd ...