Die alte Schweizer Nationalhymne (bis 1961), aus der die Titelzeile stammt, mag pathetisch getönt haben und politisch nicht eben korrekt. Aber im Unterschied zum religiösen Gesäusel der heutigen, die neben Appenzellern (woher sie stammt) nur noch Fussballfans kennen, stand sie für etwas, für Nationalstolz nämlich. Am Nationalfeiertag, am 1. August also, wird dieser zelebriert. Aber ist er noch berechtigt? Der Fels ist nicht mehr der einstige Granit; er ist vielleicht noch Sandstein.
Seit der Diskussion um die sogenannten nachrichtenlosen Vermögen, die aus faschistischen Staaten vor und im Zweiten Weltkrieg in die Schweiz gelangt waren und als späte Folge des fahrlässigen Vorgehens ...