Oli schreibt die schönsten Liebesszenen, die raffiniertesten Kennenlernsätze, die originellsten Gefühlsbekundungen, kurz: Er ist ein exzellenter Drehbuchautor. Doch da er sich nicht in Filmen, sondern im wahren Leben umtreibt, nützt ihm das herzlich wenig. Das wahre Leben plagt ihn in Form einer Antiquitätenhändlerin, in deren Laden Oli seit Monaten ein und aus geht, ohne dass sie ihn beachtet, obwohl er ihr schon so viel Gerümpel abgekauft hat, dass er einen eigenen Handel betreiben könnte.
«Ich sterbe jetzt», sagt er in sein Rotweinglas und sinkt zu Boden. Ein fieses Enzym, das sich sonst in asiatischen Körpern findet, sitzt auch in Olis und macht, dass er den Alkohol langsamer ...