Ich schreibe diesen Text in dem unscheinbaren philippinischen Dorf, das ich mittlerweile seit einem Vierteljahrhundert kenne. Nachdem ich vier Jahre lang nicht mehr hier gewesen war, begrüsste ich alte Freunde und sie mich. Wir betrauerten die vor kurzem Gestorbenen und taten, als schockierten uns die neusten Skandale. Mit schallendem Gelächter erinnerten wir uns an längst vergangene Ereignisse in diesem zwischen dem Kies-strand und den Kokospalmen und Wäldern des Landesinnern eingeklemmten Bambus-und-Stroh-Hütten-Dorf. Doch abgesehen von der Wiedersehensfreude bin ich deprimiert: So wenig hat sich in den vergangenen 25 Jahren im Leben meiner Freunde verbessert. Anderswo in Südostasien ...