Mit der Hitparade der besten Restaurants im Lande belebt die Weltwoche einen vielleicht frivolen, aber für das kulinarische Wohl gewiss nicht ganz unnützlichen Brauch. Ehe das neue Millennium anbrach, hatte sie Jahr für Jahr eine Art Nationalkader der überzeugendsten Köche zusammengestellt. Es umfasste allerdings die «100 Besten», zuletzt gar die «200 Besten». So extensiv wollen wir das Spiel nicht mehr treiben. Um auf der Höhe der Zeit zu sein, sollten die Namen auf einem Bierdeckel Platz haben: Wir lassen es bei den «25 Besten» gut sein.
Das Auswahlprinzip muss folglich ein anderes sein als in der Vergangenheit. Der frühere Gastrokritiker Beat Wüthrich molk den Michelin, den ...