Wird ein Podium zum Thema Ethik aufgestellt, darf drauf der Mann nicht fehlen, der – nach etwelchen Wechselfällen des Lebens – sich zum ersten Moralisten der Schweiz geschrieben hat: Roger de Weck (53), Spross eines noblen und reichen Freiburger Hauses. Geld bezieht der gewesene Chefredaktor zweier Zeitungen als Beirat des Tamedia-Konzerns, als Kolumnist der Sonntagszeitung und als Interviewer beim Schweizer Fernsehen. In der «Sternstunde Philosophie» führt er heuer im Monatsrhythmus «staatspolitische Gespräche» mit allen Bundesräten; das Septett freute sich offiziell über diese zauberhafte sonntägliche Plattform.
Was die Steuer- und Gebührenzahler, die sich in die Plauderstun ...