Der amerikanische Rockmusiker und Musikproduzent, er bevorzugte die Bezeichnung «Ton-Ingenieur», war einer, der es Mitmenschen oft nicht leicht machte, ihn zu mögen. Diese Einschätzung weicht ab von der geltenden Nachrufregel de mortuis nihil nisi bene, über Tote rede man nur gut. Doch Steve Albini eignet sich als Ausnahme – er selbst urteilte im Alter hart über Dinge, die er zuvor gesagt und getan hatte. Dennoch hat er das, was man keeping it real, sein Ding durchziehen, nennt, gepflegt bis zu seinem Tod infolge Herzinfarkts vergangene Woche.
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