Sie wohnten an bester Adresse, an der Berner Riviera am legendären Marzili-Strip. Beim brachliegenden «Bueber» (Männerbad) hatten sie ihre Burg gebaut. Während oben im Bundeshaus Politiker zankten, fristeten die Pelzgesellen in ihrer Sonnenstube ein Dasein wie Gott in Frankreich. Die gütig-grüne Stadtregierung hat ihnen entlang der Flusspromenade extra Bäume zum Fällen freigestellt. Und im Winter legten Veteranen vom benachbarten Pontonierverein auf einem Holzfloss Leckereien aus. Sogar ein Weihnachtsbäumchen samt Festbeleuchtung hat man den beliebten Stadtnagern gerichtet.
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