Er zitiert Buddha, die Bibel und Kierkegaard. Der 84-jährige Niklaus Brantschen gründete das Lassalle-Haus im zugerischen Bad Schönbrunn. In diesem spirituellen interreligiösen Zentrum der Jesuiten lebt er seit 1973 und wirkt hier immer noch: als Berater, Zenmeister und Zuhörer.
Brantschen kann gut analysieren, immer wieder tritt er in Medien auf. Er schreibt auch, als Meister der kurzen Form. «Gottlos beten. Eine spirituelle Wegsuche» heisst sein neuer Ratgeber, in dem es um das Ganze im Leben eines Menschen geht: von der Kunst des Betens bis zur Kunst des Liebens.
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