Er ist nicht gerade der Inbegriff eines Entertainers. Christy Doran ist ein ernsthafter Mensch, und eher ist ihm zu grosse Zurückhaltung, geradezu Schüchternheit vorzuwerfen als ein exzessives Ranschmeissertum. Ein Schweizer halt, obwohl er vor über einem halben Jahrhundert in Dublin geboren wurde. Sein Vater, lesen wir, war Balladensänger (als ob es einen Iren gäbe, der kein solcher ist). Jedenfalls ist dies mit ein Grund dafür, dass Doran, wie ausgefranst und dekonstruktiv seine Improvisationskunst gelegentlich scheint, allemal Geschichten erzählt: mit einem Anfang, einem Ende und zahllosen Brüchen, Überraschungen, Wendungen, Pointen dazwischen.
Greift er in seine diversen Gitarre ...