Eigentlich wollte sie nach der Matur nur dem Luzerner Hinterland entfliehen. Also zog Yaël Meier in die Stadt Zürich, von der sie fasziniert war, seit sie dort als Vierzehnjährige für einen Monat in der Hauptrolle in einer Filmproduktion mitgewirkt hatte. Studieren, wie sich das ihre Eltern gewünscht hätten, wollte sie nicht, sondern arbeiten. «Ich habe mich bewusst gegen ein Studium entschieden, weil sich für mich einfach keine Fachrichtung aufgedrängt hat», sagt die heute 22-Jährige im Gespräch. Als sich aber die Chance auf ein halbjähriges Praktikum beim Medienkonzern Ringier bot, zögerte sie nicht lange. Dort wurde ihr Schreibtalent, das sich schon in der Schule anged ...