Lange hatte alles so erfreulich ausgesehen für die UBS-Chefs Peter Wuffli und Marcel Ospel. Und dann das. Die Attacke auf das Bankgeheimnis durch Hans J. Bär, Ehrenpräsident der gleichnamigen Bank und Grandseigneur des Schweizer Private Banking, traf die Taktgeber der Schweizer Bankenpolitik mitten ins Mark.
Dabei war doch die Aufbauarbeit in Sachen Bankgeheimnis durch die UBS-Führung in den vergangenen Monaten erfolgreich und nahezu störungsfrei verlaufen. Höhepunkt war im Dezember 2003 die Wahl der UBS-Wunschkandidaten Hans-Rudolf Merz und Christoph Blocher in die Landesregierung, zwei Hardliner, die wie Wuffli und Ospel das Bankgeheimnis als politisches Réduit sehen im Kampf mit de ...