Die Zuwanderung aus dem EU-Raum in die Schweiz hat noch einmal zugenommen. 2023 wanderten 68.000 Personen in unser Land ein. Das sind so viele wie seit fünfzehn Jahren nicht mehr, wie der 20. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen festhält.
Für den Bund und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ist das eine Jubelmeldung. Es spricht von «wachsender Beschäftigung», von einer «guten Ausschöpfung der Arbeitskräftepotenziale im Inland» oder von «mehreren Attributen», die es der Schweiz ermöglichten, «ihren Arbeitskräftebedarf mit geringem Aufwand und vorwiegend aus den Nachbarländern zu decken».
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