Als der Doppelweltmeisterin Kelli White 2003 nach den Leichtathletik-Weltmeisterschaften von Paris die Einnahme des Dopingstoffs Modafinol nachgewiesen wurde, versuchte sie, sich herauszureden. Die Arznei habe ihr ein Arzt und Freund von Balco-Chef Victor Conte verschrieben, weil es in ihrer Familie Fälle von Narkolepsie gegeben habe, einer Krankheit, zu der plötzlich auftretende Schläfrigkeit gehört. Jeden weiteren Verdacht wies sie weit von sich: «Ich habe noch nie irgendeine Substanz eingenommen, um meine Leistung zu steigern.» Das war eine komplette Lüge.
Als die US-Anti-Doping-Agentur im Mai der ehemaligen Balco-Kundin Beweise vorlegte, gab sie ihre Haltung auf und gestand, jahre ...