Seine letzte Erinnerung bezieht sich auf eine Weggabelung auf der Bergstrasse zwischen Trübsee und Engelberg. Wäre Mirosch Gerber damals mit seinem Mountainbike geradeaus gefahren, wäre mutmasslich nichts passiert. Es war Schicksal. Bei einem Bremsmanöver, so Âerzählte man ihm später, sei er unglücklich gestürzt. Als der damals 34-jährige Unternehmer nach sieben Tagen aus dem Koma erwachte, lag er im Paraplegiker-Zentrum von Nottwil. Der halbe Körper war zusammengeflickt, hohe Dosen von Morphin dämpften nicht nur die höllischen Schmerzen, sondern auch seine Sinne. Doch Gerber war sofort klar, dass fortan nichts mehr sein würde wie früher und dass er den Rest seines Lebens im R ...