Als die Weltwoche am 15. Februar 2007 aufgrund amtsinterner Akten erstmals über die Missstände und den lockeren Umgang mit Steuergeldern beim Zürcher Sozialamt schrieb, ging am gleichen Tag eine Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung an die Staatsanwaltschaft. Auch auf weitere Artikel reagierte das Amt blitzartig. Dies geht aus dem Beschluss des Zürcher Obergerichtes hervor, das nun grünes Licht für ein Strafverfahren gegen Esther Wyler und Margrit Zopfi gegeben hat. Die Controllerinnen des Sozialamtes werden verdächtigt, Akten herausgegeben zu haben.
Zwar waren die Dokumente anonymisiert, doch konnten die Fälle mühelos identifiziert werden, da auch Zahlungen erwähnt sind, die ...