Streifzüge durch die Pariser Aggrographie
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Die Weltwoche

Streifzüge durch die Pariser Aggrographie
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Frankreich

Streifzüge durch die Pariser Aggrographie

Scheinwelten an der Seine. Die neue Dimension des Terrors. Schweinskotelett mit Rotwein gegen Gewalt. Endlosdebatten am Fernsehen. Die neue Kriegslust der französischen Intellektuellen und andere Impressionen aus der Stadt der Liebe.
Vor dem «Bataclan» steht ein Meer von Satellitenschüsseln. Alles ist weiträumig abgesperrt. Die 89 Leichen sind abtransportiert. In dem Theater, in dem 150 Jahre lang getanzt, getrunken und musiziert worden war, werden auf blutgetränktem Teppich Spuren gesichert. In der Nacht zuvor hatte Frankreichs Präsident François Hollande an dieser Stelle dem ­Islamischen Staat (IS) den Krieg erklärt. «Wir werden einen Kampf führen, der erbarmungslos ist.» Meint er wirklich, was er sagt? Immerhin hat er den Ausnahmezustand ausgerufen in ganz Paris, zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg. Und Befehl erlassen, die Landesgrenzen zu schliessen. Am Samstagmorgen im Zug via Basel nach Paris. We ...
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