Stresstest für den Service public
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Stresstest für den Service public
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Stresstest für den Service public

Wenn Roger de Weck ernsthaft ist, überträgt er keinen irrelevanten Fussball mehr.
Der Fussball ist nahe verwandt dem Autobahnbau, dem Briefkastennetz und der IV-Versicherung. Er ist Grundversorgung. Weil er Grundversorgung ist, wird er vom Staat angeboten. So war das bisher in der Schweiz. Seit letzter Woche ist Fussball kein Service public mehr. Fussball der obersten Liga, ins- gesamt 180 Spiele pro Saison, gibt es künftig auf dem Pay-TV-Kanal Teleclub. Hier haben ­Kinounternehmer Stephan Sager und Verleger Michael Ringier das primäre Sagen. Das SF-Staatsfernsehen bot zu wenig. Dann war es beleidigt, als es erstmals die Fussballrechte verloren hatte. Seltsam. Eigentlich ­hätte SF jubeln müssen. TV ohne Fussball entspricht der Vorstellung von Service public, wie si ...
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