Die letzte Reise von Aussenminister Ignazio Cassis (FDP) vor dem Shutdown führte am 10. März nach Paris – zu Gesprächen über die Europapolitik mit dem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian. Seither ist der Tessiner in Bern geblieben. Er telefoniere viel mit seinen Amtskollegen im Ausland, sagen enge Mitarbeiter. Der Aussenminister als Stubenhocker, das ist eine Rolle, in der sich Cassis offenbar gut gefällt. Jedenfalls erweckt der freisinnige Bundesrat nicht gerade den Eindruck, dass er die internationalen Auftritte auf dem roten Teppich gross vermissen würde.
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