«Ich habe ihn gewarnt», sagt Stephen Bannon. «Ich habe dem Präsidenten klipp und klar gesagt, dass sein Kandidat in Alabama nicht gewinnen könne.» Die Hände hinter seiner Löwenmähne gefaltet, formt er den Mund zu einem gequälten Lächeln. «Ich habe dem Präsidenten gesagt: ‹Schau, du hast zwar auf den Falschen gesetzt, aber noch ist es nicht zu spät. Halte dich von jetzt an einfach zurück. Tu so, als sei nichts geschehen – und mach es nie wieder.›»
Der Präsident hat nicht auf Bannon gehört. Unfähig, einen Fehler einzugestehen, raste Donald Trump in Alabama in den Abgrund.
Die Vorwahl der Republikaner vom 26. September in Alabama mag, von Europa aus gesehen, eine Fu ...