Es war eine der Geisterstunden des Jazz: Über der Szene tobten die Dämonen, die Geister der Luft und die der Finsternis – als Charles Mingus am 19. April des Jahrs 1964 nach Mitternacht die Bühne des Théâtre des Champs-Elysées betrat. Historischen Boden. Hier war am Ende des Ersten Weltkriegs das Orchester des 15. New Yorker Infanterieregiments aufgetreten unter der Leitung von Lieutenant James Reese Europe.
Es war die erste schwarze Band, als der «Jazz» noch nicht Jazz hiess, schon gar nicht in Europa. Die Truppe, die eine Musik zwischen Ragtime und Sousa hinfetzte, praktizierte die Fortsetzung der Schlacht mit propagandistischen Mitteln. Zurück in New York, wurde sie als «The b ...