Die Bombe, die Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz (CVP) am 5.September zu später Stunde im Bundeshaus hochgehen liess, war lange angekündigt. Seit Tagen berichteten Blick und Tages-Anzeiger über geheime Dokumente, die der Geschäftsprüfungskommission (GPK) vorlägen und die eine Verstrickung von Bundesrat Christoph Blocher in ein Komplott gegen ExBundesanwalt Valentin Roschacher beweisen sollten. Am Mittag hatte Innenminister Pascal Couchepin (FDP) mit seiner Ankündigung, man wolle die Kritik im «Fall Roschacher» von einem neutralen Experten überprüfen lassen, die Gerüchteküche noch einmal mächtig angeheizt. Um 17 Uhr wies Blocher zwar alle Vorwürfe öffentlich zurück. Doch n ...