Der «erste Workshop zu Hochenergiephysik und Gender» vom 26. bis 28. September an der europäischen Grossforschungsanlage Cern bei Genf sollte zum gesitteten Diskutieren von Möglichkeiten und neuen Erkenntnissen zur Chancengleichheit der Geschlechter auf dem Gebiet Physik dienen. Aber es gab eine Störung, die grossen moralischen Aufruhr auslöste. Der beim Cern tätige italienische Physiker Alessandro Strumia von der Universität Pisa trug ein Papier vor, in dem er die unterschiedlichen Anteile von Frauen und Männern in der Grundlagenphysik thematisierte und mit der Frage verband, ob diese auf eine Diskriminierung der Frauen zurückzuführen ...