«You get what you pay for» ist ein geflügeltes Wort in der Literatur über die Entlöhnung: Das Unternehmen bekommt, wofür es bezahlt. Oft illustriert wird die Aussage mit dem Beispiel der Lincoln Electric, die für die Entschädigung ihrer Sekretärinnen Performance-Standards einführte. Als Basis diente die Zahl der Schreibmaschinenanschläge. Die Übung wurde wieder abgebrochen, weil die Sekretärinnen in der Essenspause ununterbrochen die gleiche Taste betätigten. Man mag über das Beispiel lächeln, doch ähnlich unsinnige Folgen haben viele Bonussysteme. Werden Bankangestellte für das Volumen neuer Hypothekarkredite bezahlt, dann verkaufen sie ohne Rücksicht auf die Qualität m� ...