Gianluigi Trovesi, der grosse italienische Klarinettist aus dem Städtchen Nembro bei Bergamo, hat eine Vorliebe für grosse Formate. Vor drei Jahren nahm er mit einem fünfzigköpfigen Blasorchester unter dem schönen Titel «Profumo di Violetta» seine Liebeserklärung an die italienische Oper auf. Aber er mag ebenso intimste Projekte wie die Zusammenarbeit mit seinem alten Freund Gianni Coscia, einem Anwalt aus Alessandria, der sich nach seinem Rückzug aus der Juristerei wieder ganz auf sein geliebtes Akkordeon verlegt hat. Trovesi ist 1944, Coscia 1931 geboren, aber was die beiden alten Herren im Duo musizieren, ist wacher, witziger, unterhaltender und zauberhafter als fast alles andere ...