Der Alarm kam aus Australien, dem nächsten Festland, zweitausend Kilometer entfernt: Die Chinesen hätten einen ständigen Militärstützpunkt in Vanuatu geplant. Wie bereits in Dschibuti am Horn von Afrika. Darüber hätten sich der Premier Charlot Salwai und Pekings stellvertretender Aussenminister verständigt. Es sind auch schon Tatsachen geschaffen: Die Chinesen bauten eine riesige Hafenanlage, ein Telefonnetzwerk, Sportstadien, Schulen, Strassen, Ministerien. Die Hälfte der 440 Millionen Dollar Auslandsschulden Vanuatus entfallen auf China-Kredite. Doch Salwai dementiert in perfektem Französisch, das er am Lycée Blaise Pa ...