Das ist Musik, die der Adorno-Fraktion Hautausschläge verursacht hätte. Hanns Eisler, dem in mancher Hinsicht – vor allem aber im Transport von Emotion durch die Hintertüre in die Musik – gelegentlich die Quadratur des Kreises gelang, sprach in einer seiner heiteren Attacken von der «Musik als Brutherd der Dummheit». Für Strawinsky war es «Emotion für das Publikum». Immerhin. Beide meinten: Die Intimität, zu der Musik grundsätzlich und ungeachtet des betriebenen Aufwands (etwa bei Mahler) verführt, behindert die Wahrnehmung der konstruktiven Klarsicht, der handwerklichen Raffinesse, um die der Komponist doch kämpft, gemäss dem Paradox des Kolumbianers N.G. Davila, den Franz ...