«Könnte nicht die Musik beschrieben werden als Mathematik des Gefühls, die Mathematik als Musik des Verstandes? Beide haben die gleiche Seele! So fühlt denn der Musiker Mathematik, und der Mathematiker denkt Musik.»(James Joseph Sylvester, englischer Mathematiker, 1865)
Die Szenerie wirkt ein wenig skurril. Guerino Mazzola steht in einer Art Kimono in einem Pavillon im Park der Villa Wilhelmina in Vulpera, hoch über uns die frisch bepuderten Gipfel des Unterengadins. Das Gewand, sagt Mazzola, habe er von der eben beendeten Konzertreise durch Japan und Indonesien mitgebracht. Und die Villa, nun ja, die gehöre seinem Bruder; er selbst dürfe sie wochenweise nutzen, zum Arbeiten oder Aus ...