Bei Banken kommt es vor, dass manche Mitarbeiter mehr verdienen als der Chef. Beim Staat hingegen möchte man als Steuerzahler annehmen, dass niemand mehr verdient als ein Bundesrat. Doch die Vertreter in den vierzehn wichtigsten Botschaften (Kategorie D5) sind besser gestellt als ihr Dienstherr Didier Burkhalter (FDP). Zumindest, wenn man auf das verfügbare Einkommen abstellt, also den Betrag, der nach Steuern und Auslagen für Wohnung und Krankenkasse zur Verfügung steht. Bei einem Bundesrat, der in der Stadt Bern wohnt, bleiben vom Bruttolohn von 450 000 Franken als verfügbares Einkommen circa 260 000 Franken übrig. Um es vorwegzunehmen: Die totalen Personalkosten (inkl. Arbeitgeb ...