Der erste Tag war eher verspielt gewesen. In der Aula gab’s freundliche Begrüssungsworte und ein musizierendes Trio, draussen auf dem Korridor mit etwas Glück einen Gratiskaffee. Warum hatte ich die ganze Nacht kein Auge zugetan?
Am zweiten Tag hörte ich mir etwas erstaunt mehrstündige Werbefeldzüge der Romanisten und Germanisten an. Ich hatte mich aus voller Überzeugung für die beiden Fächer angemeldet und fand es reichlich unnötig, dass man nun bis in die Abendstunden hinein eine offene Tür einrannte.
Nach der ersten Uni-Woche fühlte ich mich ziemlich einsam. Die Kommilitonen hatte ich mir als eine souveräne Equipe von wissensdurstigen Gern- und Viellesern vorgestellt, denen ...