Eine Sehnsucht ist immer nur so prall oder leer, wie es die Zeiten sind, die sie hervorbringt. Sehnsucht schwimmt gegen den Strom der Zeit; in der Not blüht sie auf wie eine einzelne Rose auf der Erde des Nichts, im Überfluss ist sie nur eine von vielen auf einem Blumenfeld. Ihr Dasein ist Wandel in den Gezeiten des Weltenlaufs, und es sind gerade keine leichten Tage für sie, weil die Not Hand in Hand geht mit dem Überfluss. Der Mensch im von Schockwellen heimgesuchten Hier und Jetzt sehnt sich gleichzeitig nach jenen Dingen, die er einst für wie selbstverständlich nahm, nach Gesundheit, nach Ruhe, nach einem unmaskierten Leben. Und nach all jenen wie versü ...