Die Meldung ist durch: «Astérix et Obélix: Mission Cléopâtre» ist nicht nur der teuerste, sondern auch der erfolgreichste französische Film aller Zeiten. Laut Hochrechnungen hat ihn bald jeder vierte Franzose gesehen. Das Werk ist keine Offenbarung. Nur eine weitere, Kino gewordene Klamotte aus der anstössigen Humorschule des Privatsenders Canal Plus – und doch jubelt Frankreich, als wäre es ein echter Truffaut. Mit den kalauernden Galliern ist das alte Filmland wieder dort, wo es zuletzt vor dem Ersten Weltkrieg war: in der Ära der totalen Hegemonie über die heimischen Leinwände. Dank «Astérix» stieg der Anteil der eigenen Filme in französische ...