Der Überraschungseffekt ist weg. Wir wissen seit dem Filmende von «Iron Man», dass Tony Stark, der Mann mit dem Palladiumherz, im Alleineinsatz weltweit Krisenherde zur Ruhe bringen kann, wenn er in seiner fliegenden Titanrüstung abhebt. Oder, wie der geläuterte ehemalige Waffenhändler Stark in «Iron Man 2» sagt, «dass ich den Weltfrieden privatisiert habe». Das Erstaunliche ist, dass wir ihm dabei auch in dem Sequel hingerissen zusehen.
«Iron Man», der 2008 in die Kinos kam und mit über 500 Millionen Dollar Einnahmen der Überraschungshit des Jahres war, zeigte den arrogantesten, protzigsten und schlagfertigsten Superman, den man im Kino bisher gesehen hatte. Der Iron Man wol ...