Susanne Wiigh-Maesak - Asche zu Asche, Staub zu Staub. Blüht uns allen irgendwann. Wenigstens können wir uns jetzt «grün» begraben lassen. So nennt die schwedische Biologin ihre Bestattungsmethode, die «den Kreislaufgedanken verwirklicht». Feuer- und Erdbestattung seien ökologisch bedenklich, nicht aber ihr Verfahren, das ab 2007 in Schweden ausprobiert wird. Dabei wird die Leiche in zweihundert Grad kalten Stickstoff gelegt und anschliessend geschüttelt, so dass sie in winzige Stücke zerfällt, die zusammen in eine Schuhschachtel passen. So schnell und rückstandsfrei geht die organische Umwandlung vor sich, dass der Sarg (am besten in Kartoffelstärke!) nur in dreissig Zentimeter ...