Der Aargauer ist offen gegenüber dem Fremden, auch wenn er ziemlich klare Vorstellungen hat, wie das Fremde aussehen sollte. Als der Financier Masafumi Kurahayashi die morsche Heimatstilwirtschaft auf dem Hasenberg – notabene einer der schönsten Aussichtspunkte des Kantons – abreissen und stattdessen ein anspruchsvolles Hotel mit Gourmetrestaurant in japanischem Stil hochziehen liess, war die einzige nennenswerte Auflage der Gemeinde die, dass den Ausflüglern weiterhin auch einheimischer Wurstsalat und Fondue serviert werde.
Schnell sprach sich herum, dass auf dem Hasenberg ein aussergewöhnlicher «Sushi-Tempel» stehe. Der Koch habe seine Klasse zuvor im japanischen Kaiserhaus und ...