Der Ukraine- und der Nahost-Konflikt sind Gift für die offene Debatte. Ein Musterbeispiel hierfür ist der Umgang mit Laurent Goetschel, Direktor des an die Uni Basel angebundenen Forschungsinstituts Swisspeace. Letzten Herbst hatte er sich gegen ein Hamas-Verbot ausgesprochen. Diese Äusserungen, gepaart mit Bemerkungen zugunsten einer Einstaatenlösung für Israel/Palästina, brachten das Fass zum Überlaufen. Medien und Politik warfen Goetschel vor, eine Art Hamas-Verharmloser zu sein. Der Baselbieter Landrat strich zuletzt die Geldbeträge in Höhe von 100.000 Franken jährlich, die die Kantonsregierung für Swisspeace vorgesehen hatte.
...