Auf Fotografien sieht man Neta Maimon mit einem Sensorstreifen auf der Stirn. Ausserdem spielt sie auf ihrem Cello. Und man fragt sich, was ihre Musik und die Sensoren miteinander zu tun haben – und erst recht mit Alzheimer.
Das sei der Kern ihrer Forschung, sagt die 36-jährige Israelin, die ein Multitalent ist. Sie ist gleichzeitig Dozentin an der School of Psychology und der Buchmann-Mehta School of Music der Universität Tel Aviv und arbeitet bereits an ihrer zweiten Karriere. Sie hatte im Alter von sechs Jahren mit dem Cellospiel begonnen und feierte damit Erfolge. Als sie 22 Jahre alt war und ein Bachelor-Studium an der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz abgeschloss ...