Galia Oz: Etwas, das sich als Liebe verkleidet. Kinneret Zmora Dvir. (Nur auf Hebräisch.)
Schon auf dem Cover prangt die brutale Anklage, die derzeit in jedem Buchladen Israels prominent und marktschreierisch angeboten wird. «In meiner Jugend hat mich mein Vater geschlagen, verflucht und erniedrigt», schreibt Galia Oz, heute 56. Bisher war sie vor allem als Verfasserin von Kinderbüchern und als Regisseurin bekannt. Jetzt sorgt sie im israelischen Feuilleton und in europäischen Medien für Aufsehen, weil sie den 2018 verstorbenen Schriftsteller von Weltruf vom Podest holen will. In ihrem hundert Seiten starken Essay «Etwas, das sich als Liebe verkle ...