Staatsbesuche französischer Präsidenten in der Schweiz sind immer auch Gradmesser für die Intensität der Beziehungen zwischen der französischsprachigen Schweiz und Frankreich. Nun lässt sich nicht behaupten, die Visite, die der Président de la République française Emmanuel Macron diese Woche unserem Land abstattet, habe in der Romandie hohe Wellen der Begeisterung ausgelöst. Wollte man die Stimmung in einer kurzen Formel zusammenfassen, müsste wohl von einer höflich-distanzierten Indifferenz die Rede sein. Selbst den welschen Medien war dieser Staatsbesuch nur eine minimalistisch anmutende Berichterstattung wert. Am meisten Aufmerksamkeit erregte im Vorfeld des Besuchs eine ...